Trauma nach einer OP
Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) nach einer Operation kommt ca. bei 10 bis 20 % der Patienten vor. Symptome sind
- Flashbacks und Alpträume
- Schlafstörungen, Reizbarkeit oder ständige innere Anspannung
- Das Wiedererleben des Eingriffs
- Vermeidungsverhalten
- Angst vor allem, was an das Krankenhaus oder die Operation erinnert
- Übererregbarkeit
- Veränderung des Verhaltens
Dies hat negative Auswirkungen auf den Alltag, das Arbeitsleben, das soziale Zusammenleben und die Lebensqualität.
Im schamanischen Kontext geht man davon aus, dass der Körper, Geist und die Seele alles miterlebt und mitbekommt. Auch wenn wir narkotisiert sind, können wir u.U. vieles mitbekommen, oder sogar fühlen. Der Körper hat ein sogenanntes Schmerzgedächtnis, dass das unbewusst Erlebte speichert. Eine Operation, und sei es nur ein kleiner Eingriff beim Zahnarzt, kann eine PTBS auslösen. Im schamanischen sagt man:
Der Mensch bleibt im Zeitgeschehen "stecken", indem das Erlebnis stattfindet. Der Patient befindet sich sozusagen in einer Dauerschleife der OP. Es spalten sich Seelensplitter ab und die Persönlichkeit ist nicht mehr komplett.
Hier ist es wichtig, das Trauma aufzuarbeiten, den Seelenteil zurückzuholen und wieder zu integrieren. Wenn eine OP geplant wird, kann man auch vorbeugend auf der Seelenebene arbeiten, um negative Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.